Freitag, 25. Januar 2013

Ida aus den Blocks, meine Hauptperson, lebt in einem armen Haushalt. Sie ist dennoch privilegiert, weil sie in den 1970er Jahren in Deutschland aufwächst. Zu jener Zeit war es sehr viel wahrscheinlicher, dass ein Kind aus einem armen Haushalt im Schulsystem so weit aufsteigen kann, wie seine kognitiven Fähigkeiten es erlauben. Heutzutage ist das leider nicht mehr so selbstverständlich. Dazu einige Daten des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. zur Kinderarmut in Deutschland:

In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren. Das Ausmaß der Kinderarmut ist seit vielen Jahren gravierend hoch.

Wie zahlreiche Studien zeigen, hat das Aufwachsen in Armut schwerwiegende Folgen:
  • Arme Kinder haben schlechtere Chancen auf einen guten Bildungsabschluss.
  • Arme Kinder sind stärker in ihrer körperlichen und gesundheitlichen Entwicklung eingeschränkt.
  • Arme Kinder haben schlechtere Wohnbedingungen.
  • Arme Kinder sind von der sozio-kulturellen Teilhabe weitgehend ausgeschlossen und weisen häufiger Defizite hinsichtlich ihres Spiel- und Arbeitsverhaltens, ihrer Sprachkompetenz und ihrer Einbindung in soziale Netzwerke auf. 


Und was können wir tun?

Schenken wir doch einem "armen Kind" freundliche Zuwendung und Aufmerksamkeit. 
Das kostet nichts und wirkt bestimmt.
Ida hat es jedenfalls geholfen!

 

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